• Manufaktur

    OEDING-ERDEL

  • UNFASSBAR IST HIER NICHTS

    Als ziemliche Herausforderung empfinden die Fasser
    bei Oeding-Erdel die Fertigung eines perfekten Pavé.
    Das ist der Grund, warum sie diese Technik so gern mögen.

  • Die Pavétechnik, also Hunderte von winzigen Brillanten einzeln gefasst so dicht nebeneinander zu setzen, dass ein glitzernder Brillantteppich entsteht, ist eine der schwierigsten Aufgaben für einen Fasser. Vor allen Dingen in der Qualität, die einen Oeding-Erdel-Pavé charakterisiert: Die Pavéfläche ist so exakt gearbeitet, dass nicht die winzigste scharfe Kante bleibt, die Berührung beispielsweise mit einer Seidenstrumpfhose bleibt folgenlos. Bei Oeding-Erdel konnte man diese Technik in den letzten Jahren auf Kreationen der Linien Donna, Classico und zuletzt bei Copenhagen entdecken.

    Auch die neue Linie IndiePendants aus unserem Goldschmiedeatelier arbeitet mit dieser speziellen Technik. Mit diesen Anhängern, rechteckig und mit gerundeten Ecken, haben
    wir Schmuckstücke geschaffen, die eine klare Botschaft aussenden. „It‘s a good day for a good day“, dieser Text ziert eines der Schmuckstücke; er kann natürlich je nach Kundenwunsch auch ganz anders lauten. Auf einem anderen haben wir ein Peace-Zeichen aus winzigen Brillanten platziert, um den maskulinen, fast militärischen Charakter der Form zu konterkarieren. Und schlussendlich haben wir eine Variante entworfen, deren Vorderseite komplett als Pavéfläche mit farbigen und weißen Brillanten gestaltet ist. Bei den Medaillons haben wir das auch gemacht und diesem klassisch-konservativen Schmuckstück damit den Sprung in die Moderne ermöglicht.

  • Die Linie Rocco, die in diesem Jahr erstmals mit Farbsteinen und in Roségold gefertigt wird, stellt ebenfalls Pavéflächen ins Zentrum. Mit dem Fasser Jürgen Mühlenkamp arbeitet ein erfahrener Goldschmiedemeister in unserem Atelier, der sich bereits seit mehr als 15 Jahren auf die Technik des Pavéfassens spezialisiert hat. Unzählige und sehr winzige Brillanten platziert er dicht an dicht auf einem Schmuckstück. Auf der Vorderseite des größeren IndiePendants-Anhängers haben beispielsweise 247 Brillanten mit einem Durchmesser zwischen 1,2 und 2,1 Millimeter Platz.

  • Bevor unsere Fasser winzige Bohrlöcher in die Edelmetallfläche fräsen, wird exakt festgelegt, wie die einzelnen Brillanten auf der Fläche verteilt werden. Mithilfe eines Abdrucks oder farbiger Klebepunkte wird zunächst auf der Metallfläche jeder einzelne Punkt markiert, an dem später ein Brillant platziert wird. Anschließend bohrt man mit einem Kugelfräser eine kleine Vertiefung, die genau so bemessen sein muss, dass der Brillant weder in dem Loch verschwindet noch oben auf der Fläche zu liegen kommt. Mit bloßem Auge ist das natürlich alles nicht zu erkennen, die Arbeitsmikroskope, mit denen unsere Fasser arbeiten, vergrößern die Ansicht um das Zehnfache.

    Und dann heißt es Stein für Stein in die Vertiefung einsetzen und anschließend in den Räumen zwischen den Brillanten bis auf wenige Ausnahmen das Metall wegfräsen. Die verbliebenen Metallkörner werden dann mit einem Stichel vorsichtig an den Stein geschoben und mit dem Korneisen zu Halbkugeln geformt. Mindestens zwei gegenüberliegende Körner je Stein sind notwendig, um den Brillanten sicher in der Fassung zu halten. Bei einer sauber gefassten Pavéfläche sollten die winzigen Haltekörner am Ende mit bloßem Auge kaum zu erkennen sein, um die Brillanz der Fläche nicht zu beeinträchtigen.Dass das immer wieder gelingt, ist der Handwerkskunst unserer Fasser zu verdanken. Denn die ist unfassbar gut. Was im Übrigen für alle unsere hoch qualifizierten Goldschmiede gilt, von denen sich ebenfalls jeder besonders gut auf spezielle Techniken des Handwerks versteht. Unser Qualitätsanspruch erfordert das, denn vom ersten Entwurf bis zum fertigen Werk entstehen die Schmuckstücke in unserem Atelier.

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  • Ihre Ansprechpartnerin:

    Vera Schulte
    Leitung Schmuckeinkauf

    T 0251 - 590530

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